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Kurz erklärt: „Joint Venture“ – was ist das eigentlich?

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Ein sogenanntes Joint Venture (Übersetzung: gemeinsames Wagnis) ist eine freiwillige Kooperation, bei der mindestens zwei wirtschaftlich voneinander unabhängige Unternehmen Kapital und Know-how einbringen und sich das finanzielle Risiko der Investition teilen.

Die rechtlichen Aspekte wie die Unternehmensform, die Finanzierung oder die Gewinnverteilung werden in einem Joint-Venture-Vertrag geregelt. Die Kapitalbeteiligung der weiterhin eigenständigen beteiligten Unternehmen beeinflusst in der Regel das Ausmaß der Entscheidungsbefugnis im Joint Venture.

Motive für die Gründung eines Joint Ventures sind häufig die Kombination der Stärken der Partnerunternehmen, zum Beispiel bei der lokalen Marktkenntnis oder dem technischen Know-how. Auf diese Weise sollen Synergieeffekte und Wettbewerbsvorteile erzielt werden. Gleichzeitig werden Kosten und Risiken des Vorhabens geteilt.

Die Nachteile eines Joint Ventures können im Koordinationsaufwand liegen. Bei internationalen Joint Ventures kommen möglicherweise Sprach- und Kulturbarrieren sowie unterschiedliche Rechtsgrundlagen erschwerend dazu.