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Kurz erklärt: Was ist Outsourcing?

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Outsourcing bedeutet, Aufgaben eines Unternehmens an spezialisierte externe Dienstleister oder Arbeitsplätze in Tochterunternehmen auszulagern. Die Reinigung der Firmenräume ist ein klassisches Beispiel, ausgelagert werden können aber auch IT, Marketing oder Buchhaltung. Der Gedanke dahinter: Was andere besser, effizienter und günstiger erledigen, wird ausgelagert. Das spart Zeit und Geld. Die eigenen Mitarbeiter können sich auf das Kerngeschäft des Unternehmens konzentrieren, also auf den Bereich, in dem die Firma Geld verdient.

Damit das Outsourcing gelingt, müssen Unternehmen und Dienstleister klar regeln, was sie voneinander erwarten. Und sie müssen einander vertrauen. Denn mit den Aufgaben geben die Unternehmen weitgehend auch die Kontrolle aus der Hand. Sie sollten auf keinen Fall Schlüsselkompetenzen und -technologien aufgeben, denn so machen sie sich vom Dienstleister abhängig. Wenn dieser unpünktlich oder in schlechter Qualität liefert, gefährdet dies den wirtschaftlichen Erfolg.

Wichtig: Wenn ein Betrieb Aufgaben auslagert und im Zuge dessen Stellen abbaut, sollte den Mitarbeitern gut erklären werden warum. Sonst könnte das Betriebsklima darunter leiden.