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Kurz erklärt: Franchising – was heißt das genau?

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Es sind beeindruckende Zahlen: 2018 gab es in Deutschland 990 Franchisesysteme und 168.000 Franchisebetriebe mit 715.000 Mitarbeitern. Doch welche Idee steckt hinter diesem bedeutenden Wirtschaftsbereich?

Beim Franchising verleiht ein Unternehmen (auch Franchisegeber genannt) gegen Bezahlung ein erprobtes Geschäftskonzept an einen oder mehrere Unternehmer (auch Franchisenehmer genannt). Die beiden Geschäftspartner schließen einen Vertrag, der gegenseitige Rechte und Pflichten regelt.

In den meisten Fällen schult der Franchisegeber seinen Partner ausführlich. Der Franchisenehmer hat das Recht und die Pflicht, gegen eine einmalige oder fortlaufende Gebühr den Businessplan selbstständig am eigenen Standort umzusetzen.

Dank der detailliert ausgearbeiteten und erprobten Geschäftsidee eignet sich Franchising gut für Existenzgründer. Denn das Risiko des Scheiterns ist geringer – und das wirkt sich positiv auf die Kreditwürdigkeit des Franchisenehmers aus.