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Kurz erklärt: Due Dilligence – was ist das genau?

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Der Kauf eines Unternehmens ist eine große Investition. Die Folgen einer Fehlentscheidung können gravierend, eventuell existenzbedrohend für den Käufer sein. Die systematische Analyse eines solchen Kaufobjekts vor der Unterschrift wird Due Diligence genannt.

Die wörtliche Übersetzung für Due Diligence ist „gebührende Sorgfalt“. Bei dieser gründlichen Prüfung geht es um die Analyse der Chancen und Risiken eines Unternehmens in verschiedenen Teilbereichen. Das sind vor allem die wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Verhältnisse. Je nach Branche spielen technische oder umweltbezogene Aspekte eine große Rolle.

Der potenzielle Käufer bedient sich häufig der Expertise von externen Beratern. Es werden diverse Informationsquellen genutzt. Unternehmensunterlagen sind vor allem der aktuelle Jahresabschluss und die betriebswirtschaftlichen Auswertungen. Dazu werden intensive Gespräche mit dem Management geführt. Externe Unterlagen sind zum Beispiel Brancheninformationen, etwa von der zuständigen Industrie- und Handelskammer, oder Pressemeldungen.