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Auf Tour durch Deutschlands führenden Finanzplatz: Frankfurt am Main

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Erlebnisbericht über den zweitägigen Trip unserer Auszubildenden seit 1. September 2016

Unsere Auszubildenden, die demnächst ins dritte und letzte Ausbildungsjahr gehen, konnten jetzt Deutschlands führenden Finanzplatz, Frankfurt am Main, hautnah erleben. Emily Staacke hat für den Sparkassenspiegel den folgenden Bericht über die Erlebnisse und Eindrücke unserer Azubis bei dem zweitägigen Trip verfasst.

Banken, Zentralbanken, Börse und Fondsgesellschaften, sogar die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, alles befindet sich in deutschlands Bankenstadt. Bereits die Frankfurter Messe sorgte im 11. Jahrhundert dafür, dass sich Frankfurt als Knotenpunkt der Fernhandelsbeziehungen zu allen bedeutenden Handelszentren Europas etablierte. Und 1998 wurde in Frankfurt die EZB gegründet. Eine Stadt mit bedeutsamer Geschichte.

Was können sich Bankkaufleute also Schöneres vorstellen, als diese Stadt zu erleben? Unsere Berufschullehrer Petra Schuller und Franz Geisenfelder machten dies für uns möglich. Doch uns ging es natürlich nicht nur um Sightseeing. Wir wollten auch unser Wissen über die sich dort befindenden Finanzinstitutionen vertiefen.- Emily Staacke, Auszubildende seit 01.09.2018

Der zweitägige Trip startete nach einer langen Busfahrt mit einer historisch geprägten Stadtführung über den Römerberg, welcher seit dem Hochmittelalter das Zentrum der Altstadt bildet und ebenfalls als Schauplatz der Frankfurter Messen fundierte.

Im Anschluss fand ein Fachvortrag in der KfW statt. Angestellte der Kreditanstalt für Wiederaufbau zeigten uns die verschiedenen Förderungsmöglichkeiten im Bereich Bauen, Renovieren, Firmengründung und Bildung auf, erklärten uns die Herausgabe der Kredite und die Handhabung in den Banken. Auch über das neue Baukindergeld wurden wir informiert. Unser Hostel lag in Sachsenhausen am Deutschherrenufer, nicht weit entfernt vom nächtlichen Treiben der Stadt. Nach unserem Besuch bei der KfW bezogen wir unsere Zimmer und machten uns daran, die Stadt und ihre Leute besser kennenzulernen.

Nach einer kurzen Nacht begann auch wieder das Herz der Finanzmetropole zu schlagen. Die ausgelassenen Stunden in der Nacht waren vorbei und wurden durch ein effizientes, fachliches und wirtschaftliches Denken ersetzt. Tag und Nacht sind disgruent im Takt, im Leben, im Alltag, im Gefühl.
Die Deutsche Bundesbank organisierte für uns eine ideale Ergänzung zum Unterricht: Eine junge Absolventin des Studiums Zentralbankwesen, nun Angestellte der Deutschen Bundesbank, erklärte uns anschaulich die Geldpolitik und die Geschichte der Währungsunion insbesondere Basel und den Maastrichtplan.

Obwohl wir als Bankkaufleute täglich mit Geld arbeiten, war das Geldmuseum, unsere vorletzte Station in Frankfurt, nochmal ein besonderes Erlebnis und dies lag nicht nur an der Sonderausstellung über Gold. Die Ausschnitte aus Interviews mit Dr. Jens Weidmann zum Thema Niedrigzinspolitik, Geldpolitik des Eurosystems und Wirtschaftliche internationale Zusammenarbeit ergänzten den Vortrag der Deutschen Bundesbank und brachten uns erheblich weiter, die Geldpolitik zu verstehen und deren Auswirkungen zu erkennen.- Emily Staacke

Zu Mittag testeten wir bereits das Leben als Studenten im neuen Campus der Frankfurt School of Finance and Management, unserem letzten Halt vor der Rückfahrt nach Pfaffenhofen. Auch dort sorgten unsere Lehrer für Programm. Wir wurden über unsere Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung zu Bankkauffrau/Bankkaufmann aufgeklärt. Abschließend hielt ein Dozent eine Probevorlesung über Finanzderivate.

Einen großen Dank an alle, die uns diesen Kurztrip möglich gemacht haben!