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Drei Wochen London: Eine super schöne Zeit ...

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Dana Wunder und Clemens von Streit besuchten European College of Business and Management

Frisch zurück – mit einem spannendem Reisebericht und vielen neuen Eindrücken und Wissen im Gepäck ... Unsere zwei Auszubildenden Dana Wunder und Clemens von Streit berichten für das Sparkassenspiegel Online-Magazn von ihrem dreiwöchigem Aufenthalt in London. Die Reise wurde Ihnen im Rahmen des Berufsschulprojekts „Qualifizierung Fachsprache Wirtschaftsenglisch“ möglich gemacht. Sie haben in der britischen Weltmetropole das European College of Business and Management (kurz ECBM) besucht, die Bildungsakademie der deutsch-britischen IHK, um dort die Zusatzqualifikation „Kaufmann/-frau International“ zu erwerben.

Am Sonntag, 18.04.2018, starteten wir unsere Reise nach London. Am Münchener Flughafen trafen wir am späten Nachmittag unseren Englischlehrer und die anderen Mitreisenden. Insgesamt waren wir 20 Schüler aus verschiedenen Klassen und Betrieben.

Hinflug mit einigen Hindernissen


Nach problemloser Kofferabgabe und anschließendem Check-In fanden wir uns im Wartebereich vor dem Terminal wieder – von unserem Flugzeug fehlte jedoch jede Spur. Kurzfristig wurde uns mitgeteilt, dass unser Flug auf Grund des Wetters um ca. 2 Stunden nach hinten verlegt wurde. Als wir dann endlich zu unserem Flugzeug gelangten, dauerte es weitere 45 Minuten bis wir abhoben.

Nachdem wir unsere Uhren umgestellt hatten und um ca. 0:30 Uhr in Heathrow landeten, mussten wir feststellen, dass wir weder per Bus noch per Zug zu unseren Gastfamilien gelangen können. Daher verteilten wir uns auf verschiedene Taxis und fuhren 80 km quer durch London. Als wir schließlich gegen 2 Uhr nachts bei unseren Gastfamilien ankamen, waren diese natürlich wenig begeistert von unserer späten Ankunft.

Mit wenig Schlaf zum ersten Schultag


Am nächsten Tag fiel das Aufstehen schwer, da knappe vier Stunden Schlaf für die meisten von uns nicht wirklich ausreichten um ausgeschlafen zu sein. Es führte jedoch kein Weg daran vorbei. Mit einem kurzen Blick auf die Karte und mit Hilfe von Google Maps war klar, zu welcher U-Bahn Station wir müssen und wie wir dort hingelangen. Dort angekommen trafen wir einige unserer Lehrer und fuhren gemeinsam ca. 30 min zum ECBM – unserer Schule. Im Laufe des ersten Tages stellte jeder seinen Ausbildungsbetrieb vor und wir erfuhren viele interessante Fakten über London und die Umgebung.

Nachdem wir den fehlenden Schlaf nachgeholt hatten, trafen wir uns im „George“ – einem Pub in South Woodford, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Am nächsten Tag haben wir gelernt, wie man richtig präsentiert und auf was man beim Präsentieren achten muss.

Anschließend hatten wir Zeit um uns auf unsere mündliche Präsentation vorzubereiten. Die mündliche Prüfung besteht aus einem Vortrag, den wir am Ende unseres dreiwöchigen Aufenthalts vor unseren Lehrern und Mitschülern vorstellten. Der zweite Teil unserer Prüfungen bestand aus vier Fragen zu Themen wie z. B. Wirtschaft, Politik, Verhalten am Arbeitsplatz und London als Weltstadt.

Ins „Old Bailey“ und zu den Docklands


Um alle Fragen beantworten zu können, hatten wir jeden Tag verschiedene Fächer, in denen wir gut auf die Prüfungen vorbereitet wurden. Das, was wir bereits von unseren Lehrern über die Geschichte Londons lernten, konnten wir auf verschiedenen Exkursionen quer durch die Stadt vertiefen. Eine davon führte uns ins „Old Bailey“ – ein bekanntes englisches Gericht, in dem wir bei einigen Verhandlungen zuschauen durften. Am zweiten Donnerstag bekamen wir eine Führung durch die Docklands, die früheren Anlegestellen als London noch eine Hafenstadt war. Das Wetter spielte an dem Tag leider nicht ganz mit und es regnete – typisch englisches Wetter eben. Ein paar von uns haben noch die Plattform 9 ¾ aus Harry Potter besucht.

Besuch von zu Hause an den Ostertagen


Das Osterwochenende wurde von vielen Freunden und Familien genutzt um uns zu besuchen. Natürlich haben sich unsere Gruppen dadurch ein wenig getrennt. Da am Karfreitag das Wetter leider immer noch nicht besser war, beschränkte sich unsere Stadttour auf den Tower of London und die Tower Bridge. Am Abend wurde aus den vielen kleineren Gruppen wieder eine große Gruppe. Bei einer gemütlichen Kneipentour haben wir den Abend genossen. Einige ließen es sich auch nicht nehmen, das Nachtleben Londons noch weiter zu erkunden.

Samstagmittag ging es dann zum Cambden Market, bei dem wir uns vor lauter guten Essensständen gar nicht entscheiden konnten. Nach einer Stärkung haben wir uns noch den Flohmarkt angesehen. Nachdem sich die Sonne doch nochmal blicken lies haben wir unsere Sightseeing Tour fortgesetzt. Nun konnten wir unseren Besuchern doch das schöne London genauer zeigen. Leider mussten wir uns nach einem Spaziergang durch den St. James’s Park schon wieder verabschieden.

Den Ostersonntag nutzten einige um an ihren Projekten weiter zu arbeiten. Die anderen wiederrum verbrachten den Tag mit Sightseeing. Abends trafen wir uns in einem Pub, um die neuen Lehrerinnen zu begrüßen, die unsere zwei anderen Lehrer für die letzte Woche abgelöst haben. Bei Live Musik hatten wir viel Spaß und konnten den Ostersonntag schön zu Ende bringen.

Prädikat empfehlenswert: „Kinky Boots“


Leider hat uns das Wetter am Ostermontag hat uns wieder im Stich gelassen. Regen, Wind und kalt. Somit wurde der Tag hauptsächlich für die Arbeit an unseren Präsentationen genutzt. Dienstag ging es nach dem langen Wochenende wieder mit der Schule los, und es bot sich die Möglichkeit unsere Projekte fertigzustellen und Fragen an Lehrer zu stellen. Abends wurde von unseren Lehrerinnen angeboten, das Musical „Kinky Boots“ anzuschauen, welches wirklich nur zu empfehlen ist.

Mittwoch hatten wir nur bis mittags Schule. Und Donnerstag war es dann so weit – die erste Prüfung stand an. Ein bisschen Nervosität war bei jedem zu sehen, denn jeder musste seine Projekte präsentieren. Nervös hätten wir allerdings nicht sein müssen, da es jeder super gemeistert hat. Alle bekamen ein gutes Feedback von den Lehrern. Die erste Hürde war also geschafft. Am Freitag um 9:30 Uhr begann auch schon die zweite Prüfung – drei Stunden später war alles vorbei, und die Erleichterung stand jedem ins Gesicht geschrieben.

Erfolgreich absolvierte Prüfungen gefeiert


Zum Glück meinte es das Wetter nochmal gut mit uns und die Sonne strahlte den ganzen Tag. Somit konnten wir unseren letzten Tag noch draußen bei herrlichen zweistelligen Gradzahlen verbringen. Was für ein paar von uns noch ein „Muss“ war in London: der Zebrastreifen, auf dem die Beatles ihr Cover für ein Album gemacht haben. Im Hyde Park mit einem Eis haben wir die letzten Sonnenstrahlen genossen. Abends hat sich die komplette Gruppe in unserem Pub getroffen, um die erfolgreichen absolvierten Prüfungen zu feiern, bevor es Samstag schon wieder nach Hause ging. Zusammen ließen wir die Zeit nochmal Revue passieren und alle waren der gleichen Meinung: Es war eine super schöne Zeit, allerdings freute sich doch auch jeder wieder auf sein zu Hause.

Eine reibungslose Rückreise


Die Rückreise verlief, anders als die Ankunft, reibungslos. Treffpunkt war an einer U-Bahn Station, von der aus wir alle gemeinsam zum Flughafen Heathrow gefahren sind. Wir sind planmäßig um 21:25 Uhr in München gelandet und wurden von unseren Familien Freunden und Lehrern herzlich begrüßt.

Zusammenfassend kann man sagen: Wir haben viele neue tolle Leute kennen gelernt und einiges an Erfahrung gewonnen. Die Schule hat uns sehr viel gelehrt und es ist eine sehr schöne Erfahrung, die uns niemand mehr nehmen kann. Wir möchten uns bei der Sparkasse bedanken für die Unterstützung und die Möglichkeit, diese Reise zu machen, und können es den zukünftigen Auszubildenden nur ans Herz legen.