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Wer Jahreszahl 2020 abkürzt, öffnet Betrügern Tür und Tor

jahreszahl

Seit rund drei Wochen schreiben wir das Jahr 2020. Derzeit in den allermeisten Fällen sicher noch in voller Länge. Aber haben wir uns erst einmal an die neue Jahreszahl gewöhnt, kehrt oft der Schlendrian ein: Dann kürzen wir bei Datumsangaben die Jahreszahl aus Gründen vermeintlicher Effizienz oder einfach nur aus Bequemlichkeit mit 20 ab. Bietet sich ja irgendwie auch an ... Genau davor warnen jetzt aber Polizei, Behörden und Verbraucherschützer, weil die Kurzform dieser speziellen Jahreszahl dem Betrug Tür und Tor öffnet.

Ganz besonders gilt die die Warnung für Verträge, Quittungen, Gutscheine und alle wichtigen Dokumente. In „normalen“ Jahren kein Problem, könnte die Abkürzung der Jahreszahl 2020 zu einer bösen Falle werden. Deshalb sollten bei der Datumsangabe auf keinen Fall die beiden ersten Ziffern weggelassen werden (z. B. nur 01.02.20). Sonst haben Betrüger, die das Datum nachträglich ändern wollen, leichtes Spiel.

Höchste Vorsicht ist auch bei elektronischen Dokumenten geboten. Diese lassen sich nämlich noch einfacher fälschen als handschriftliche Dokumente. Eine Abkürzung der Jahreszahl 2020 gibt Betrügern die Möglichkeit, zwei weitere Zahlen anzufügen, ohne dass es auffällt. Verträge und darin enthaltene Fristen können so vor- oder zurückdatiert – also Fristen verlängert oder verkürzt – werden. Mit unter Umständen weitreichenden Folgen ...