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Gesundes Wachstum: Sparkasse Pfaffenhofen weiter auf Kurs

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Grund zur Freude über die erneut hervorragenden Bilanzzahlen beim erweiterten Vorstand der Sparkasse Pfaffenhofen (von links): Tino Müller (Bereichsleiter Kredit), die stellvertretenden Vorstandsmitglieder Ingrid Stocker (Abteilungsleiterin Unternehmenssteuerung) und Michael Hoyer (Leiter Marktdirektion), Vorstand Stefan Maier und Vorstandsvorsitzender Norbert Lienhardt. Foto: Manfred Hailer (alle Fotos)

Rekordbilanzsumme 1,47 Mrd. Euro – Im Versicherungsgeschäft auf Platz 1 in Bayern

Die Sparkasse Pfaffenhofen steht trotz anhaltender Niedrigzinsphase wirtschaftlich glänzend da und ist zukunftssicher aufgestellt – so die zentrale Botschaft bei der Bilanzpressekonferenz für das Geschäftsjahr 2018. „In einem anhaltend schwierigen Marktumfeld haben wir einmal mehr ein sehr gutes Ergebnis erzielt“, verkündete der Vorstandsvorsitzende Norbert Lienhardt jetzt vor den Vertretern der Medien. Das erneut erfolgreiche Geschäftsjahr schlägt sich für die Sparkasse Pfaffenhofen vor allem in der Rekordbilanzsumme von 1,471 Milliarden Euro (+ 5,2 %), weiteren Zuwächsen bei Kundeneinlagen und Kreditvolumen, einem stabilen Zinsüberschuss und Platz 1 aller bayerischen Sparkassen im Versicherungsgeschäft nieder.

Dem Vorstandsvorsitzenden zur Seite saßen bei der Bekanntgabe der Bilanzzahlen Vorstand Stefan Maier, die stellvertretenden Vorstandsmitglieder Ingrid Stocker (Abteilungsleiterin Unternehmenssteuerung) und Michael Hoyer (Leiter Marktdirektion) sowie der Bereichsleiter Kredit Tino Müller. Das hervorragende Ergebnis führte Sparkassen-Chef Lienhardt auf mehrere Erfolgsfaktoren zurück:

Das sind richtige strategische Entscheidungen, eine besonders hohe Kundenbindung und -treue, vor allem aber auch das außerordentlich hohe Engagement und Fachwissen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.- Norbert Lienhardt, Vorstandsvorsitzender
Die anwesenden Medienvertreter verfolgten die Vorstellung der erneut überaus erfreulichen Bilanzzahlen der Sparkasse Pfaffenhofen mit großem Interesse.


„Wir sind auch im Aktivgeschäft weiter gewachsen. Besonders erfreulich ist hier die erneute Steigerung des Kreditvolumens.“- Tino Müller, Bereichsleiter Kredit

Die erneute Steigerung der Bilanzsumme ist laut Vorstandschef Lienhardt unter anderem auf einen weiteren Anstieg der Kundeneinlagen (Anlagevolumen) um 6,4 % von 1,103 auf 1,174 Milliarden Euro zurückzuführen. Aber auch das Kreditvolumen (Gesamtforderungen an die Kunden) konnte erneut auf 890 Mio. Euro gesteigert werden. Die Kreditvergaben beliefen sich 2018 auf rund 165 Mio. Euro, davon knapp 100 Mio. Euro für die Wohnbaufinanzierung.

„Aus der Region für die Region: Unsere Geschäftspolitik steht in Einklang mit unserem öffentlich-rechtlichen Auftrag.“- Stefan Maier, Vorstand

Dass die Kundeneinlagen zu einem beträchtlichen Teil in Form von Krediten wieder an die Kunden zurückgeflossen sind, entspricht dabei ganz der Philosophie der Sparkasse. Als Wirtschaftsunternehmen muss die Sparkasse natürlich auch Geld verdienen. Hauptertragsquelle ist hier der Zinsüberschuss mit 21,4 Mio. Euro im Jahr 2018 gegenüber 21,7 Mio. Euro im Jahr zuvor.

Trotz von uns nicht beeinflussbarer Negativfaktoren wie Zinstief und der extrem gesunkenen Margen konnten wir erfreulicher Weise die Zinsspanne stabil halten.- Norbert Lienhardt

Dagegen konnten die Provisionserträge nach einem kräftigen Sprung auf Rekordniveau für das Jahr 2017 sogar noch einmal gesteigert werden – und zwar von 8,97 auf 9,20 Mio. Euro. Darunter fallen vor allem Provisionseinnahmen aus dem Versicherungs-, Wertpapier- und Immobiliengeschäft sowie Bausparen und Zahlungsverkehr. Besonders sticht hier das Versicherungsgeschäft mit über 1,7 Mio. Euro Ertrag heraus. Damit ist die Sparkasse Pfaffenhofen im Betriebsvergleich die Nummer 1 aller bayerischen Sparkassen. Gleichzeitig konnte der Sach- und Personalaufwand dank eines strikten Kostenmanagements (trotz der laufenden tariflichen Lohnerhöhungen) nun schon seit 10 Jahren bei rund 21 Mio. Euro – für 2018 sind es 21,7 Mio. Euro – „eingefroren“ werden.

„Sparsames Wirtschaften ist ein weiterer wichtiger Faktor für die guten Ergebnisse der letzten Jahre.“- Ingrid Stocker, stellv. Vorstandsmitglied

Unter dem Strich steht 2018 für die Sparkasse Pfaffenhofen unter Berücksichtigung der Einflussfaktoren somit ein erneut sehr gutes Betriebsergebnis vor Bewertung in Höhe von rund 12,4 Millionen Euro. Die Eigenkapitalausstattung der Sparkasse Pfaffenhofen kann um weitere 4,2 Mio. Euro aufgestockt werden und beläuft sich nunmehr auf rund 160 Mio. Euro. Das bedeutet für die Zukunft Sicherheit und Handlungsspielraum, gerade auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Regulatorik und des anhaltenden Niedrigzinsniveaus. Was für die nächsten Jahre auch unbedingt nötig sein wird: Mit einer „Zinswende“ rechnen die Sparkassen-Vorstände jedenfalls nicht so schnell.

Wir stellen uns auf sinkende Erträge und Ergebnisse ein. Sicherlich aber in einem noch tragbaren Rahmen, zumal wir gut vorgesorgt haben.- Norbert Lienhardt

Sparkasse zukunftsfähig aufgestellt


So erfreulich die Zahlen auch sind – für die Sparkassenspitze sind sie bereits wieder Geschichte: „Wir dürfen uns nicht darauf ausruhen und müssen den Blick nach vorne richten. Im Fokus steht für uns, auch den künftigen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen, uns zukunftsfähig aufzustellen und unsere starke Marktposition weiter zu festigen“.

20 Mio. Euro für regionale Wertschöpfung

Hohe Zahlungen an Steuern, Löhnen, Gehältern und Sozialabgaben als einer der größten örtlichen Arbeitgeber, Investitionen, Mieten, Spenden, Sponsoring und mehr: Die Sparkasse Pfaffenhofen leistet in vielerlei Hinsicht einen stattlichen Beitrag zur Stärkung der heimischen Kaufkraft und zum Wohlergehen unserer Heimat. Unter dem Strich fließen so rund 20 Millionen Euro pro Jahr in die regionale Wertschöpfung – Geld, das nicht nur den Kunden, sondern allen hier lebenden Menschen zu Gute kommt.

Bayerns Nummer 1 im Versicherungsgeschäft

Schon seit Jahren verfolgt die Sparkasse Pfaffenhofen eine mehrgleisige Strategie im Versicherungsgeschäft. Das bedeutet: Sie arbeitet nicht ausschließlich mit der Versicherungskammer Bayern (VKB) zusammen, sondern bietet sogenannte „Ventillösungen“ (ausgewählte Produkte anderer Partner) an. Somit hält sie für die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden stets das beste Produkt bereit. Der Erfolg gibt der Sparkasse Pfaffenhofen Recht und 2018 wurde hier – neben den „üblichen“ Spitzenplätzen in den VKB-Rankings – sogar ein neuer Meilenstein gesetzt: Für das vergangene Jahr ist sie mit über 1,7 Mio. Euro Ertrag im Betriebsvergleich (Ertrag Versicherungsgeschäft im Verhältnis zur Bilanzsumme) die Nummer 1 aller bayerischen Sparkassen. Marktdirektor Michael Hoyer: „Wenn’s um Versicherungen geht ... Sparkasse Pfaffenhofen“.

Alle modernen digitalen Banking-/Bezahlmöglichkeiten

Bei der Sparkasse Pfaffenhofen hat man der fortschreitenden Digitalisierung unter anderem im Jahr 2017 mit der Einrichtung der neuen Abteilung „Medialer Vertrieb“ Rechnung getragen. 2018 hat dieser Schritt bereits mehr Früchte getragen als erwartet und die ersten Ergebnisse sind vielversprechend. Die Sparkasse Pfaffenhofen bietet ihren Kunden alle modernen digitalen Kanäle für Banking und Zahlungsverkehr – von der Internet-Filiale über die Sparkassen-Apps bis hin zur kontaktlosen Kartenzahlung und zum Bezahlen direkt mit dem Smartphone.

Bekenntnis zum persönlichen Service

Bei der Sparkasse Pfaffenhofen ist man trotz zunehmender Digitalisierung aber nicht der Meinung, dass das Bankgeschäft auf eine nur noch digitale Zukunft zusteuert. Vielmehr ist der Vorstand der Überzeugung, dass sich durch die Verknüpfung beider Vertriebswege völlig neue Chancen eröffnen. Das Bekenntnis zum persönlichen Service und zum Festhalten am dichten „Versorgungsnetz“ mit aktuell 16 Geschäftsstellen ist deshalb Teil der Strategie der Sparkasse Pfaffenhofen.

Prognose zur Zinspolitik

Anzeichen für eine grundlegende Änderung der expansiven Geldpolitik durch die EZB und die große Zinswende sieht man bei der Sparkasse Pfaffenhofen zumindest für das laufende Jahr nicht. Die US-Notenbank ist zwar bereits wieder auf Zinserhöhungskurs eingeschwenkt, doch in der Euro-Zone wird damit kurzfristig nicht gerechnet. Damit wird für heuer – soweit derzeit absehbar – auch das Verwahrentgelt (Negativzins) für institutionelle Anleger erhalten bleiben.

Aus Sicht der Anleger

Wohin mit dem Geld? Gibt es in der anhaltenden Niedrigzinsphase überhaupt noch lohnende Investments? Genau diese Fragen stellen sich viele Anleger. Eine Alternative können hier – je nach Anlegerprofil und Risikobereitschaft – zum Beispiel typische „Krisenanlagen“ wie Edelmetalle oder konservative Aktien sein. Nicht zu vergessen natürlich Immobilien, trotz erster Anzeichen für eine leichte Überhitzung auf dem Pfaffenhofener Immobilienmarkt. Bei nach wie vor hoher Nachfrage und einem begrenzten Angebot geht man bei der Sparkasse aber auch für 2019/2020 von leicht steigenden Preisen aus. Dabei werden Lage und Zustand der Immobilien wieder mehr an Bedeutung gewinnen.

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