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„Eine Woche Zeltlager ist wie zwei Wochen Urlaub in der Karibik“

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Betreuer im KJR-Team: Unser Mitarbeiter Stephan Seizmeier ist zum 14. Mal dabei

Wenn andere in den Sommerferien große Reisen in fremde Länder und an die schönsten Plätze dieser Erde unternehmen, zieht es Stephan Seizmeier statt in die Ferne auf den nahe gelegenen Turmberg nach Eschelbach. Und zwar dann, wenn auf dem dortigen Zeltlagerplatz des Kreisjugendrings Jahr für Jahr das KJR-Kinder- und Jugendzeltlager stattfindet. Für den 32-jährigen Mitarbeiter der Sparkasse Pfaffenhofen bedeutet die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Urlaub, Entspannung und viel Freude. Und dafür opfert er als Betreuer beim Zeltlager gerne eine Woche und für die Vorbereitung noch einmal rund 40 bis 50 Stunden seiner Freizeit – heuer bereits zum 14. Mal.

Sparkassen-Mitarbeiter/-innen „Ganz privat“

In ihrem Beruf zeichnen sich die Mitarbeiter/-innen der Sparkasse Pfaffenhofen durch hohe Fachkompetenz und Beratungsqualität aus. Was unsere Kunden in der Regel aber nicht wissen: Viele Mitglieder unserer Sparkassenfamilie vollbringen auch in ihrem Privatleben Besonderes. In unserer Serie „Ganz privat“ berichten wir darüber – in dieser Folge über Stephan Seizmeier. Der 32-Jährige ist bereits seit 2005 als Jugendbetreuer beim Kreisjugendring Pfaffenhofen aktiv. Und damit fast schon so lange wie er bei der Sparkasse Pfaffenhofen arbeitet – Ausbildung 2003 bis 2006, heute als Sachbearbeiter Kreditorganisation tätig.
„Früher hätte mich nichts und niemand dazu bewegen können, in einem Zelt zu übernachten.“- Stephan Seizmeier

Von der Begeisterung eines guten Freundes, der damals schon zwei Zeltlager als Betreuer mitgemacht hatte, ließ sich Stephan Seizmeier vor 14 Jahren anstecken – und das nachhaltig. Einen bekennenden Gegner des Zeltens wie ihn kostete das zunächst einmal gewaltige Überwindung. Doch über den Freund lernte er den Betreuerkreis näher kennen („Lauter nette Leute ...“), ging immer mal wieder zu den Treffen mit und war ganz schnell in das Team integriert.

Spontan ja gesagt ...

Als er dann eines Tages vor der Entscheidung stand, ob er die Betreuerausbildung absolviert, um künftig mit dabei zu sein: „Da habe ich spontan ja gesagt“, so Stephan Seizmeier. Das war 2005 und seither hat er in all den Jahren nur einmal ausgesetzt. Der 32-Jährige sagt über seine Motivation:

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen macht mir sehr viel Spaß, noch dazu in einem so tollen Team. Eine Woche Zeltlager hat für mich denselben Erholungseffekt wie zwei Wochen Karibik. Im Mikrokosmos Zeltplatz kann ich geistig komplett abschalten und habe den Eindruck, viel weiter weg zu sein.- Stephan Seizmeier

Seit ein paar Jahren hat sich Stephan Seizmeier auf das „Mörderspiel“ spezialisiert – und zieht damit die Kinder in den Bann. Bei einem fingierten Mord auf dem Zeltplatz können die kleinen Ermittler auf der Suche nach Mörder, Motiv und Tatwaffe ihr kriminologisches Geschick unter Beweis stellen. Und wenn die Kinder dann am Abend sagen, dass es wieder ein supercooler Tag war, ist das die schönste Belohnung für den 32-Jährigen.

Das positive Feedback zeigt, dass die Kinder und Jugendlichen auch für andere Dinge zu begeistern sind als nur die digitalen Medien und dass sie locker eine Woche ohne diese auskommen. Denn der Zeltlagerplatz ist natürlich Handy-, Tablet- und Laptop-freie Zone.- Stephan Seizmeier

Natürlich ist so eine Zeltlagerwoche mit den Kids für die Betreuer auch ganz schön anstrengend und danach benötigt Stephan Seizmeier „erst einmal viel Schlaf“, wie er zugibt. Und er muss sich wieder daran gewöhnen, ohne Schlafsack in einem normalen Bett zu schlafen ...

Auch 2019 wieder dabei

Bevor es mit dem Zeltlager überhaupt losgehen kann, muss Stephan Seizmeier für die organisatorischen Treffen und Vorbereitungen noch einmal 40 bis 50 Stunden – mehr als eine volle Arbeitswoche – seiner Freizeit aufwenden. Trotzdem steht es für ihn außer Frage, auch heuer in den Sommerferien eine der beiden Zeltlager-Wochen zu begleiten. Dank der Großzügigkeit seines Arbeitgebers muss er dafür nur zwei Tage seines Jahresurlaubs opfern: Die Sparkasse Pfaffenhofen unterstützt die gute Sache und stellt ihn drei Tage frei.

Seine Tätigkeit für den KJR sieht Stephan Seizmeier nicht als „Arbeit“, sondern als wertvolle und erfüllende Freizeitbeschäftigung. Und auch den großen Zusammenhalt unter den Betreuern schätzt der 32-Jährige sehr. Besonders gepflegt wird der Teamgeist beim alljährlichen gemeinsamen Wochenend-Ausflug in eine Jugendherberge oder ein Gemeindehaus – als kleines Dankeschön für das Engagement. Da werden dann bei verschiedenen Events auch mal die Betreuer „bespaßt“ ...


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