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Drittklässler beobachten die Natur und wir alle lernen daraus

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Dank der finanziellen Unterstützung der Sparkasse Pfaffenhofen gibt es den Phänologischen Kalender auch in diesem und im nächsten Schuljahr. Unser Bild zeigt (von links): Schulrat Anton Jungwirth, Gartenbau-Kreisvorsitzender Bernhard Engelhard, Vorstandsvorsitzender Norbert Lienhardt, Christian Schreyer (Fachberater für Umwelterziehung) und Gartenbau-Kreisgeschäftsführer Heinz Huber. Foto: Petra Seemüller

2000 Euro für Phänologischen Kalender im laufenden und im kommenden Schuljahr

Jahreszeitliche Abläufe der Natur anschaulich darstellen und daraus lernen – das ist die Intention des Phänologischen Kalenders. Auch in diesem Jahr wurde er vom Kreisverband für Gartenbau und Landschaftspflege erstellt und gemeinsam mit dem Schulamt an die Drittklässler der Schulen im Landkreis verteilt. Ein Projekt, das die Sparkasse Pfaffenhofen gerne unterstützt und ermöglicht.

Die offizielle Übergabe der Spende in Höhe von 2000 Euro erfolgte jetzt durch den Vorstandsvorsitzenden Norbert Lienhardt. Dazu waren Schulrat Anton Jungwirth, Vorsitzender Bernhard Engelhard und Geschäftsführer Heinz Huber vom Gartenbau-Kreisverband sowie Christian Schreyer, Fachberater für Umwelterziehung, in die Sparkasse gekommen. Die Spende dient zur Finanzierung des Phänologischen Kalenders für die Schuljahre 2018/2019 und 2019/2020.

Im Unterschied zu den kalendarischen Jahreszeiten sind die phänologischen Jahreszeiten von Entwicklungen in der Natur abhängig, welche ausgelöst durch Klima und Witterung jedes Jahr zu unterschiedlichen Terminen einsetzen. Aus diesem Grund wurden jeder phänologischen Jahreszeit so genannte Zeigerpflanzen zugeordnet. So kennzeichnet beispielsweise die Apfelblüte den Beginn des Vollfrühlings. Innerhalb des Landkreises kann der Beginn einer phänologischen Jahreszeit teilweise um 14 Tage und mehr schwanken.

Projekt dient auch der Klimaforschung


Der Phänologische Kalender hilft bei der Erfassung von Klimadaten und den aus der klimatischen Erwärmung resultierenden Veränderungen in der Pflanzenwelt. Die Schüler tragen regelmäßig unter Anleitung der Lehrkraft zu einer bestimmten Tageszeit die Außentemperatur ein. Darüber hinaus werden in der Natur Beobachtungen angestellt, wann welche Zeigerpflanzen blühen. Am Ende eines Schuljahres werden die Kalender durch das Schulamt wieder eingesammelt und an den Gartenbau-Kreisverband übergeben. Dort werden die Kalender ausgewertet und die erhobenen Daten gesammelt. So dient dieses Projekt auch der Klimaforschung.

Christian Schreyer, Fachberater für Umweltbildung, sieht den hohen pädagogischen Wert des Kalenders vor allem darin, dass die Schüler für wichtige Vorgänge in der Natur sowie für die Tier- und Pflanzenwelt unserer Heimat sensibilisiert werden.

Dies ist von unschätzbarer Wichtigkeit, da vielen Kindern und Jugendlichen heute Primärerfahrungen in der Natur fehlen. Auf diesem Weg erhalten die Kinder noch einmal mehr die Möglichkeit, sich mit der Flora und Fauna unserer Heimat auseinanderzusetzen. Denn nur was wir kennen das schätzen – und schützen wir.- Christian Schreyer, Fachberater für Umwelterziehung
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