bunt gemischt

Die Männer gehen bei der Sparkasse jetzt „oben ohne ...“

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Der neue gepflegt-legere Look kommt nicht nur bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sparkasse Pfaffenhofen sehr gut an. Auch die ersten Kundenreaktionen sind überaus positiv. Foto: Manfred Hailer

Neuer „Dresscode“ lässt große Freiheiten für den individuellen Kleidungsstil

„Oben ohne“ heißt es ab sofort bei der Sparkasse Pfaffenhofen – zumindest für die männlichen Mitarbeiter, denn sie dürfen künftig auf die Krawatte verzichten. Nicht die einzige Veränderung: Mit ihrem neuen „Dresscode“ lockert die Sparkasse die Kleidervorschriften in Richtung Smart bzw. Business Casual. Anzug und Krawatte sind damit künftig ebenso wenig vorgeschrieben wie Kostüm und Halstuch. Vorstandsvorsitzender Norbert Lienhardt: „Wir wissen, dass wir auf den Stil und den guten Geschmack unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Auswahl Ihres Outfits für die tägliche Arbeit vertrauen können.“

Die Sparkasse Pfaffenhofen ist nicht die erste Bank und Sparkasse, die ihre strengen Kleidervorschriften kippt und alte Zöpfe abschneidet. Aber sie geht dabei einen besonders fortschrittlichen und auch mutigen Weg und verzichtet sogar komplett auf einen schriftlich fixierten Styleguide, der eine Vielzahl von Details – was erlaubt ist und was nicht – regelt.

Die Krawatte ist ab ... Foto: Manfred Hailer

Zwei Projektgruppen haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit der künftigen „Kleiderordnung“ auseinandergesetzt und die Grundlage für die weitere Diskussion und Entscheidung im Vorstand gelegt. Schließlich kristallisierte sich heraus, dass man selbst mit noch so detaillierten Kleidervorschriften „Grenzfälle“ nie ganz ausschließen kann. Und außerdem hätte das der grundsätzlichen Linie der Sparkasse Pfaffenhofen widersprochen, nicht noch mehr Reglementierungen aufzubauen, sondern sie – wo immer möglich – zu verringern.

Vor diesem Hintergrund ist der neue „Dresscode“ laut Sparkassen-Chef Norbert Lienhardt unter vier Schlüsselworten zu sehen:

  • Eigenverantwortung

  • Teamverständnis

  • Führungskultur

  • Deregulierung

Das heißt konkret: Die Sparkasse lässt ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größtmögliche Freiheit, um auch am Arbeitsplatz ihren individuellen Kleidungsstil zu pflegen – Hauptsache ihr Gesamterscheinungsbild ist gepflegt und serös.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen sich nicht uniformiert oder kostümiert vorkommen, sondern sich in ihrer Kleidung wohl fühlen. Das fördert positive Ausstrahlung und selbstsicheres Auftreten.“- Norbert Lienhardt, Vorstandsvorsitzender

Mit der neuen Kleiderordnung setzt die Sparkasse Pfaffenhofen ihre Strategie nun auch beim Outfit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konsequent fort und passt sich – wie z. B. auch bei der Digitalisierung – dem veränderten Kundenverhalten an.

Wenn schon die Vorstände von DAX-Unternehmen Ihren Aktionären teilweise sehr leger gekleidet entgegentreten, dann passt ein strenger Dresscode mit Anzug und Krawatte für den täglichen Kundenverkehr unserer Sparkasse nicht mehr in die heutige Zeit.- Norbert Lienhardt

Nicht nur bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Sparkasse Pfaffenhofen kommt der neue „Dresscode“ natürlich sehr gut an. Auch die ersten Kundenreaktionen sind überaus positiv. Vorstandschef Norbert Lienhardt: „Das zeigt uns, dass wir auch hier auf dem richtigen Weg sind.“

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