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Baum des Jahres 2019 eröffnet neue „Allee der Nachhaltigkeit“

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Foto: Manfred Hailer (alle Bilder)
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Das Werk ist vollbracht (von links): Dr. Peter Pondorf, Zentraler Fachleiter für Biologie von der Georg-Hipp-Realschule, Marktdirektor Michael Hoyer von der Sparkasse Pfaffenhofen und Mario Dietrich, Teamleiter Stadtgrün bei den Pfaffenhofener Stadtwerken.

Flatterulme von der Sparkasse Pfaffenhofen gestiftet – Praktische Biologiestunde

Weit mehr als nur ein erstes zartes Pflänzchen: Die Schüler der Klasse 7c der Georg-Hipp-Realschule Pfaffenhofen pflanzten jetzt am Gerolsbach den ersten Baum einer „Allee der Nachhaltigkeit“. Und „standesgemäß“ nicht irgendeinen, sondern den „Baum des Jahres 2019“: eine rund zehn Jahre alte und bereits sechs Meter hohe Flatterulme. Gestiftet hat sie die Sparkasse Pfaffenhofen und deshalb ging an ihren Vertreter, Marktdirektor Michael Hoyer, ein besonderes Dankeschön.

Die Idee für die „Allee der Nachhaltigkeit“ hatte Dr. Peter Pondorf, Zentraler Fachleiter für an der Realschule. In Mario Dietrich, Teamleiter Stadtgrün bei den Pfaffenhofener Stadtwerken, fand er einen begeisterten Mitstreiter, der sich sofort auf die Suche nach einem passenden Standort machte. Und die Sparkasse Pfaffenhofen leistet den finanziellen Beitrag in Höhe von 500 Euro.

Das Werk ist vollbracht (von links): Dr. Peter Pondorf, Zentraler Fachleiter für Biologie von der Georg-Hipp-Realschule, Marktdirektor Michael Hoyer von der Sparkasse Pfaffenhofen und Mario Dietrich, Teamleiter Stadtgrün bei den Pfaffenhofener Stadtwerken.

So erlebte die Klasse 7c jetzt eine Biologiestunde der etwas anderen, praktischen Art. Bevor es aber ans Pflanzen selbst ging, gab es eine kleine Baumkunde. Mario Dietrich war ganz in seinem Element: Er bezog die Schülerinnen und Schülern mit ein und erklärte anschaulich, warum Bäume so wichtig für Mensch, Tier und das Gleichgewicht von Natur und Umwelt sind. Und auch, warum die Flatterulme gerade hier am Gerolsbach perfekte Bedingungen vorfindet.

Die Flatterulme bekommt zum Beispiel gerne von Zeit zu Zeit „nasse Füße, wenn der Gerolsbach wieder mal über seine Ufer tritt und seine Auen überschwemmt. Darauf und auf den Klimawandel, so Mario Dietrich (rechts im Bild), werde man auch bei der Auswahl der weiteren Alleebäume besonders achten.

Wir werden dabei auch auf Arten zurückgreifen, die bei uns eigentlich nicht ihre Heimat haben und aus Gegenden kommen, in denen es heißer und trockener ist. Solche Baumarten findet man bereits in vielen Städten, weil sie den veränderten klimatischen Bedingungen besser standhalten.- Mario Dietrich, Teamleiter Stadtgrün

Nach der theoretischen Einführung ging es an die Praxis. Die Siebtklässler durften – unter der fachmännischen Anleitung von Mario Dietrich – selbst zu Spaten, Schaufel und Baumschere greifen und auch Marktdirektor Michael Hoyer legte mit Hand an. Die Schülerinnen und Schüler waren überrascht, was es beim Pflanzen eines Baumes alles zu beachten gilt und welche Tricks Mario Dietrich auf Lager hatte.

Als das Werk dann vollbracht war, durften Initiatoren und Helfer stolz sein. Jahreszeitlich bedingt sieht die Flatterulme derzeit noch etwas kahl aus. Das wird sich im kommenden Frühjahr und Sommer aber bereits ändern. Alle waren sich am Schluss einig, dass diese Unterrichtsstunde nicht nur nachhaltig für die Umwelt, sondern auch für das Lernen war.

Porträt der Flatterulme ...
... auf der Website der Stiftung Baum des Jahres

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